Warum lohnt sich dieser Kurs?
Viele M&A-Transaktionen scheitern nicht an Zahlen, sondern an emotionalen Spannungen, Kulturkonflikten und fehlendem Vertrauen. Gerade in der Post-Merger Integration entscheiden Kommunikation, Erwartungsmanagement und der Umgang mit Unsicherheit über den langfristigen Erfolg eines Deals.Kursüberblick
Unternehmenskäufe und Fusionen sind weit mehr als finanzielle oder rechtliche Transaktionen. Gerade in der Post-Merger Integration entstehen emotionale Dynamiken, die Entscheidungen beeinflussen, Vertrauen belasten und den Erfolg eines M&A-Prozesses nachhaltig gefährden können. Entlang eines praxisnahen Fallbeispiels erleben Sie Schritt für Schritt, wie sich ein Unternehmensverkauf entwickelt – von den ersten Verhandlungen über Due Diligence und Signing bis hin zu Closing und Integration. Sichtbar wird dabei, wie unterschiedlich Käufer, Verkäufer, Management und Mitarbeitende dieselbe Situation wahrnehmen und welche Spannungen daraus entstehen.Kontrollverlust, Unsicherheit, Loyalitätskonflikte oder kulturelle Unterschiede wirken oft subtil, beeinflussen aber maßgeblich die Zusammenarbeit nach einer Transaktion. Gerade in den ersten 100 Tagen nach dem Closing entscheiden Kommunikation, Erwartungsmanagement und Führungsverhalten darüber, ob Integration gelingt oder Widerstände entstehen. Sie lernen, emotionale Frühwarnsignale frühzeitig zu erkennen, kritische Situationen besser einzuordnen und Eskalationen gezielt entgegenzuwirken. Praxisnahe Werkzeuge und Methoden unterstützen dabei, Vertrauen aufzubauen, Integrationsprozesse zu stabilisieren und M&A-Transaktionen auch auf menschlicher Ebene erfolgreicher zu gestalten.
Kursinhalte
Emotionale Ausgangslage der Transaktionsparteien- Unterschiedliche Interessenlagen von Käufer und Verkäufer
- Abweichende Wahrnehmung von Wert und Zukunft
- Kontrollverlust des Verkäufers und Erwartungshaltung des Käufers
- Veränderung von Rollen und Einfluss nach Signing
- Dynamiken zwischen Alt- und Neueigentümer
- Auswirkungen auf Management und Organisation unmittelbar nach Closing
- Identitätsverlust und Loyalitätskonflikte bei Mitarbeitenden
- Gewinner/Verlierer-Wahrnehmung zwischen den Organisationen
- Umgang mit Unsicherheit: Schweigen, Gerüchte, informelle Netzwerke
- Verhalten von Schlüsselpersonen in der Übergangsphase
- Rolle des Managements als emotionaler Anker oder Verstärker
- Erste Signale von innerem Rückzug und stiller Kündigung
- Kulturkollision: wenn zwei Selbstverständnisse aufeinanderprallen
- Wann stille Ablehnung in aktiven Widerstand kippt
- Enttäuschte Integrationsversprechen und ihre emotionalen Folgen
- Steuerung von Erwartungen nach Closing
- Begleitung in der frühen Integrationsphase: Rolle des Beraters
- Stabilisierung des Prozesses bei eskalierenden Dynamiken
- Konkrete Werkzeuge und Methoden
Bestandteil von
Zielgruppe
- (Zukünftige) Mitarbeiter der Abteilungen M&A und Beteiligungsverwaltung
- Unternehmer, Geschäftsführer, Führungskräfte, die für die M&A-Aktivitäten in einem Unternehmen verantwortlich sind
- Rechtsanwälte, RAA und Juristen, die mit Unternehmenskäufen zu tun haben
