Warum lohnt sich dieser Kurs?
Stellenanzeigen, Bewerbungsunterlagen-Reviews, Kompetenzprofile oder Umfrage-Auswertungen: KI kann HR‑Prozesse deutlich entlasten und verkürzen, erhöht aber zugleich die Verantwortung und Anforderungen an Nachvollziehbarkeit und Rechtssicherheit. Lernen Sie, generative KI im HR-Management gezielt einzusetzen und Ergebnisse kritisch zu prüfen.Kursüberblick
Lassen Sie sich in Ihrer täglichen HR-Arbeit entlasten. Der Workshop zur Künstlichen Intelligenz im Personalwesen bringt Ihnen deutlichen Nutzen in Ihrem HR-Alltag. Er vermittelt den souveränen, systemunabhängigen Einsatz generativer KI für typische HR‑Aufgaben. Sie lernen, gängige KI‑Assistenten wie ChatGPT, Copilot, Claude und Gemini gezielt für Ihre Arbeitsrealität im Personalmanagement einzusetzen. Von interner Kommunikation über Unterstützung in Recruiting, Onboarding und Learning & Development bis hin zu Policy‑Arbeit und qualitativen Auswertungen können Sie Prozesse vereinfachen. Mit Ihrem Wissen aus diesem Workshop gehen Sie dabei rechtssicher und verantwortungsvoll vor. Behandelt wird bewusst keine HR‑Software wie SAP SuccessFactors, Workday oder Personio und auch nicht deren integrierte KI‑Module. Im Mittelpunkt steht der werkzeugübergreifende, methodische Umgang mit generativer KI inklusive Prompting‑Techniken, die in unterschiedlichen Tools einsetzbar sind und HR Workflows effizient gestalten.Kursinhalte
Generative KI in der HR-ArbeitsrealitätWelche Sprachmodelle gibt es und wo entlasten sie HR-Aufgaben spürbar?
- Überblick über ChatGPT, Microsoft Copilot, Claude und Gemini: Stärken, Schwächen, typische Einsatzfelder
- Stellenanzeigen, Onboarding-Texte, interne Kommunikation und Mitarbeitendeninformation
- Vorbereitung von Mitarbeitendengesprächen, Feedback-Runden und Entscheidungsgrundlagen
- Qualitative Auswertungen: Verdichtung von Umfragen, Exit-Interviews, Feedbackformularen
- Qualitätssteigerung durch Überarbeitung, Alternativen, Tonalitätsanpassung
- Vermeidung von kognitiver Schuld in allen KI-gestützten Prozessen.
Wie steuere ich KI-Assistenten so, dass brauchbare Ergebnisse in jedem Tool entstehen?
- Aufbau wirksamer Prompts für HR-Use-Cases: Rolle, Aufgabe, Ziel, Format, Grenzen
- Bewertungskriterien und Zielbilder klar formulieren statt offen formulieren
- Iteratives Nachschärfen im Arbeitsprozess: vom Rohentwurf zur belastbaren Fassung
- Übertragbare Prompt-Logik: derselbe Prompt funktioniert in ChatGPT, Copilot, Claude und Gemini
- Wiederverwendbare Prompt-Bausteine für den HR-Alltag
Wo ergänzt KI bestehende HR-Prozesse sinnvoll und wo zieht der EU AI Act eine Linie?
- Unterstützung bei Stellenausschreibungen, Anforderungsprofilen und Interviewleitfäden
- Vorbereitung von Bewerbungsunterlagen-Reviews unter Hochrisiko-Bedingungen
- Kompetenzprofile und Entwicklungsbedarfe strukturieren
- Ideenfindung für Lernformate, Mikrolernpfade und Entwicklungsmaßnahmen
- Reflexion von Auswahl- und Entwicklungsentscheidungen ohne automatisierte Entscheidung
Wie setze ich generative KI im HR rechtskonform und verantwortungsvoll ein?
- HR als Hochrisiko-Bereich im EU AI Act: was das konkret für Recruiting und Bewertung bedeutet
- DSGVO-konformer Umgang mit personenbezogenen Daten in Sprachmodellen
- Datenklassifikation: was darf in welchen Prompt, was darf nicht
- Prompt-Hygiene und Dokumentation: nachvollziehbare KI-Nutzung im Team
- Grundregeln für interne Policies und sichere Tool-Auswahl
Wie bleibt HR gestaltend, entscheidungsfähig und menschenzentriert?
- Klare Trennlinie: Unterstützung durch KI vs. HR-Verantwortung
- Kritische Bewertung von KI-Ergebnissen im HR-Kontext
- Umgang mit Bias, Halluzinationen und systemischen Unsicherheiten
- KI als Entlastung, nicht als Delegationsweg für Verantwortung
- Freigewordene Kapazität gezielt für persönliche Teamarbeit nutzen
Zielgruppe
- HR-Generalisten
- Recruiter
- HR-Business-Partner
- L&D-Verantwortliche
