Kursüberblick
Maßnahmen zur Leistungssteuerung im Unternehmen erfordern ein sorgfältiges Vorgehen, um rechtliche Vorgaben einzuhalten und gleichzeitig Mitarbeitende zu fördern. Besonders in den ersten Monaten ist eine klare Erprobung entscheidend: Probemonate oder befristete Vereinbarungen helfen, Eignung und Low Performance systematisch zu prüfen. Eine sorgfältige Dokumentation von Minderleistung schafft Transparenz und unterscheidet nachweisbares Bemühen von tatsächlicher Arbeitsverweigerung.Wenn Versetzung oder Kündigung bei Minderleistung nötig werden, sind Vorbereitung und rechtssichere Einbindung des Betriebsrats zentral. Auch Entgelt- und Benefitregelungen müssen korrekt umgesetzt werden, damit Kürzungen rechtlich zulässig bleiben. Leistungs- und Prämienvereinbarungen profitieren von klaren Zieldefinitionen und regelmäßiger Evaluierung, während die Kontrolle von Leistungen, etwa im Homeoffice, immer datenschutzkonform erfolgen muss.
Gezielte Entwicklungsmaßnahmen oder Vereinbarungen zum Ausbildungskostenrückersatz unterstützen Mitarbeitende dabei, ihre Low Performance zu überwinden und Risiken zu minimieren. So verbinden Unternehmen rechtliche Sicherheit mit nachhaltiger Personalentwicklung.
Kursinhalte
Innerbetriebliche Maßnahmen bei Minderleistung- Erprobung neuer Mitarbeiter*innen durch Probemonat oder befristete Vereinbarung
- Dokumentation von Minderleistung: Wann endet Bemühen und beginnt Verweigerung?
- Vorbereitung von Versetzung oder Kündigung und Einbeziehung des Betriebsrats
- Prüfung von Entgelt und Benefits: Welche Leistungen können gekürzt werden?
- Leistungs- und Prämienvereinbarungen korrekt formulieren und Ergebnisse evaluieren
- Kontrolle von Leistungen zulässig gestalten, Datenschutz und Homeoffice beachten
- Entwicklungsmaßnahmen umsetzen und Ausbildungskostenrückersatz klären
Bestandteil von
Zielgruppe
- Führungskräfte
- Abteilungsleiter
- Personalleiter
- Betriebsräte
