Warum lohnt sich dieser Kurs?
Neue regulatorische Vorgaben erhöhen den Druck auf ein wirksames Liquiditätsmanagement in Investmentfonds. Richtig eingesetzte LMTs tragen entscheidend dazu bei, Risiken zu steuern und auch in angespannten Marktphasen handlungsfähig zu bleiben.Kursüberblick
Die Anforderungen an das Liquiditätsmanagement von Investmentfonds entwickeln sich mit AIFMD II und den ESMA Guidelines deutlich weiter. Liquiditätsmanagementtools (LMTs) rücken dabei in den Mittelpunkt, wenn es darum geht, Marktstress zu bewältigen und Risiken frühzeitig zu kontrollieren.Ein klar strukturierter Einsatz von LMTs entscheidet darüber, ob Prozesse im Ernstfall greifen. Auswahl, Implementierung und Einbettung in bestehende Governance- und Risikomanagementstrukturen müssen konsistent erfolgen und regulatorischen Erwartungen standhalten.
Konkrete Anwendungsszenarien zeigen, wie Trigger definiert, Entscheidungsprozesse gesteuert und Eskalationen organisiert werden. Die Zusammenarbeit zwischen Geschäftsleitung, Risikomanagement und Verwahrstelle wird ebenso beleuchtet wie Anforderungen an Dokumentation, Stresstests und interne Richtlinien.
Aktuelle Entwicklungen rund um ESMA-Vorgaben, Offenlegungspflichten und Konzessionsanforderungen ergänzen das Gesamtbild und zeigen, wie sich das Liquiditätsmanagement im Fondsbereich strategisch weiterentwickelt.
Kursinhalte
Aufsichtliche Einordnung durch FMA/BMF: Warum sind LMTs zentral?- Rolle von Investmentfonds im österreichischen Finanzmarkt
- Bedeutung präventiver Liquiditätsmanagementtools (LMTs) erläutern
- Abgrenzung: Verantwortung KAG/AIFM vs. Aufsicht klären
- Alternative Investmentfonds Manager-Gesetz (AIFMG) regelt LMTs
- Investmentfondsgesetz 2011 (InvFG) konkretisiert Anforderungen
- ESMA Guidelines und RTS
- LMT Policy umfasst Steuerung von Liquiditätsrisiken
- Zusammenspiel von LMT Policy und Risikomanagement regeln
- Interne Regelwerke an AIFMD II Anforderungen anpassen
- Schnittstellen zu FMA-Mindeststandards berücksichtigen
- Begründung der LMT-Auswahl im Detail
- Zusammenspiel mit Liquiditätsstresstests
- Dokumentation in Policies und Prozessen
- Übergangs- und Implementierungsfragen
- Aktivierung von LMTs anhand von er Trigger definieren
- Entscheidungs und Eskalationsprozesse
- Verbindung mit Risikomanagement und Geschäftsleitung
- Integration der Depotbank
- Kommunikation mit Anleger*innen
- Anlage 5 zu § 14 AIFMG umfasst konkrete LMT-Instrumente
- Verwahrstellenpflichten und Offenlegung
- Konzessionsvoraussetzungen für Geschäftsleitung anpassen
- Praxisbeispiele zu Umsetzung und Herausforderunge
Zielgruppe
- Geschäftsleiter*innen und Risikomanagement von
- österreichischen AIFM,
- OGAW‑Verwaltungsgesellschaften
- Compliance‑ und Rechtsfunktionen
- Verwahrstellen mit Sitz bzw. Niederlassung in Österreich
- Fachverbände
- Vertreter*innen der FMA sowie ggf. Beobachter anderer NCAs
