Warum lohnt sich dieser Kurs?
Warum lässt sich eine einfache Frage oft nicht beantworten, obwohl alle nötigen Informationen im Unternehmen vorhanden sind? Weil sie verteilt liegen. Der Praxistag ordnet, was Daten brauchen, um verbunden auswertbar zu werden, und endet mit einem eigenen Integrationspilot samt Abnahmekriterien.Kursüberblick
In den meisten Unternehmen ist das Problem nicht Datenmangel, sondern Datenverteilung: Kundendaten liegen im CRM, verbindliche Dokumente in der Ablage, Entscheidungen oft nur im Besprechungsprotokoll. Jede Quelle ist für sich gepflegt – gemeinsam ausgewertet wird sie selten.Damit sich das ändert, müssen Datenbestände fünf Eigenschaften mitbringen: Metadaten, die Inhalte auffindbar machen, eine klare Herkunft, die festlegt, welche Quelle gilt, ausreichende Aktualität, eindeutige Zuordnung zu Personen, Kunden und Projekten – und wirksame Zugriffsrechte aus dem Ursprungssystem.
Ob SharePoint, CRM oder Besprechungstranskript: Erst wenn diese Quellen zusammenspielen, lassen sich Fragen beantworten, die heute niemand effizient beantworten kann – für Reporting und Briefings ebenso wie für künftige KI-gestützte Auswertungen.
Konkret wird der Übergang vom Anwendungsfall zur Integration: Aus einer Wunschfrage leiten sich rückwärts die nötigen Quellen ab, der Aufwand wird realistisch eingeschätzt, ein begrenzter Pilot mit Abnahmekriterien definiert. Wie sich Konnektoren, Apps und Schnittstellen (APIs) von hochgeladenen Einzeldokumenten unterscheiden, wird an einer vorbereiteten Beispieldatenlandschaft sichtbar – Entwicklerkenntnisse sind nicht nötig.
Kursinhalte
Was Daten für verbundene Auswertungen leisten müssen- Metadaten machen Inhalte auffindbar und maschinell zuordenbar
- Herkunftsangaben klären, welche Quelle als verbindlich gilt
- Aktualität entscheidet, ob Auswertungen belastbare Aussagen liefern
- Zuordnung zu Personen, Kunden, Projekten und Prozessen schafft Kontext
- Zugriffsrechte aus den Ursprungssystemen bleiben wirksam
- SharePoint und Dokumentenablagen enthalten verbindliche Dokumente
- Besprechungstranskripte halten Entscheidungen und Zwischenstände fest
- Customer-Relationship-Management-Systeme (CRM) führen Kundendaten
- Prozess- und Projektdaten dokumentieren Abläufe und Zuständigkeiten
- E-Mail und weitere Kommunikationsquellen ergänzen informelles Wissen
- Quellenübergreifende Recherche verknüpft getrennte Datenbestände
- Formaler Prozess und informelle Kommunikation werden zusammengeführt
- Ein Leitbeispiel prüft, welche Entscheidungen nie in die Ablage zurückflossen
- Entscheidungen und Kundengespräche lassen sich gezielt vorbereiten
- Wiederkehrende Briefings und Übersichten entstehen regelmäßig
- Die Wunschfrage formuliert das gewünschte Ergebnis konkret aus
- Aus der Frage leiten sich die benötigten Quellen rückwärts ab
- Technischer und organisatorischer Aufwand wird realistisch bewertet
- Ein begrenzter Pilot definiert Umfang, Quellen und Zeitrahmen
- Abnahmekriterien prüfen die Ergebnisse nachvollziehbar
- Hochgeladene Einzeldokumente unterscheiden sich von verbundenen Quellen
- Konnektoren und Apps stellen dauerhafte Verbindungen zu Systemen her
- Standardisierte Schnittstellen (APIs) regeln den Datenaustausch
- Strukturierte und unstrukturierte Informationen werden gemeinsam genutzt
- Eine vorbereitete Beispieldatenlandschaft verbindet mehrere Quellen
- Der Vergleich zeigt Antworten bei getrennten und verbundenen Daten
- Struktur, Metadaten und Kontext erzeugen sichtbare Qualitätsunterschiede
Zielgruppe
- Datenverantwortliche und Digitalisierungsverantwortliche in Unternehmen, die verteilte Datenbestände systematisch zusammenführen wollen
- Wissens- und Informationsmanager in Organisationen, die dokumentiertes und informelles Wissen auffindbar machen wollen
- Prozess- und Projektverantwortliche, die Entscheidungsgrundlagen aus mehreren Systemen benötigen
- Data-Governance-Verantwortliche, die Metadaten, Herkunft und Verbindlichkeit von Datenbeständen festlegen
- IT-nahe Entscheider ohne Entwicklerrolle, die Integrationsvorhaben bewerten und beauftragen
- Verantwortliche für Dokumenten- und Ablagesysteme, die Strukturen für auswertbare Inhalte schaffen wollen
