Warum lohnt sich dieser Kurs?
Krankenstands-Rückkehrgespräche, Austritts-Interviews oder Beurteilungsgespräche: Nicht jedes Personalgespräch ist angenehm. Schaffen Sie die Voraussetzungen für ein gutes Gespräch, planen Sie es auf sorgfältig auf sachlicher und persönlicher Ebene und sorgen Sie für die saubere Nachbereitung. Mit den Do's und Don'ts der Fragetechnik werden Sie auch unangenehme Gespräche souverän meistern.Kursüberblick
Nicht jedes Personalgespräch ist angenehm: Kritikgespräche, Verwarnungen, Krankenstands-Rückkehrgespräche, Austritts-Interviews, Kündigungen oder Gehaltsverhandlungen stellen Führungskräfte immer wieder vor Herausforderungen. Viele Gespräche scheitern jedoch nicht an der Absicht, sondern an der Umsetzung: unklare Vorbereitung, unglaubwürdige Kommunikation oder ungeschickte Fragetechnik. Dieses Seminar vermittelt praxiserprobte Methoden, mit denen Sie auch unangenehme Personalgespräche authentisch, klar und wirksam führen, von der Vorbereitung über die Durchführung bis zur sauberen Nachbereitung.Sie erhalten Inputs rund um schwierige Gesprächssituationen wie Beurteilungsgespräche, Entlassungen, Zielvereinbarungen und Gehaltsverhandlungen. Sie erfahren, wie Sie Personalgespräche fundiert vorbereiten und durchführen, wie Sie durch authentische und klare Kommunikation Glaubwürdigkeit gewinnen und wie Sie mit gezielten Fragetechniken die Sichtweise Ihres Gegenübers erschließen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit Blockaden und Emotionen, auf konkreten Formulierungshilfen für Kritikgespräche sowie auf Verhandlungstechniken für Gehalts- und Zielgespräche. Auch die formalen und arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen werden behandelt. Theoretische Modelle werden durch zahlreiche Beispielformulierungen und Gesprächsbeispiele greifbar gemacht.
Kursinhalte
Grundlagen und Vorbereitung- Ziele und Funktionen von Personalgesprächen (Feedback, Zielvereinbarung, Personalentwicklung, Beurteilung, Motivation, Gehalt)
- Vorbereitung: Faktenlage, Ziele, Absprache mit Vorgesetzten
- Wer muss über das Gespräch informiert werden
- Organisation: Einladung, Rahmen, Vertraulichkeit, Zeitbudget, Gesprächsatmosphäre
- Aktives Zuhören, Dokumentation von Vereinbarungen und nächsten Schritten sowie Follow-up
- Authentizität und Glaubwürdigkeit als Basis erfolgreicher Gespräche
- Typische Kommunikationsfehler erkennen und vermeiden
- Eigene Sprache schärfen: Weichmacher streichen, klar und im Präsens formulieren
- Auf das Gegenüber eingehen: Meinungen erfragen, Vermutungen prüfen, Metakommunikation nutzen
- Sandwichmethode und die Balance zwischen Sachlichkeit und Beziehungsebene
- Argumentationsmodelle: 3B (Behauptung, Begründung, Beweis), 3W (Wahrnehmung, Wirkung, Wunsch), SVE (Situation, Verhalten, Ergebnis)
- Konkrete Formulierungsbeispiele für schwierige Feedback- und Kritiksituationen
- Aufbau und Formulierung einer Verwarnung
- Umgang mit Blockaden und Emotionen des Gegenübers
- Der Unterschied zwischen ungeeigneter und zielführender Fragetechnik
- Reflektorische und episodische Fragen kombinieren
- Aktives Zuhören durch Spiegeln
- Taktische Empathie: Labelling, Vermutungen aussprechen, Perspektivwechsel
- Interessen statt Positionen verhandeln: ZOPA (Zone of Possible Agreement) und BATNA (Best Alternative to Negotiated Agreement)
- Sprachliche Verhandlungstechniken: gezielte Fragen wie „Unter welchen Umständen“ und „Wie“
- Kriterien zur Bewertung von Leistung als Verhandlungsgrundlage, z.B. für eine Beförderung
- Sachliche und persönliche Vorbereitung des Trennungsgesprächs
- Klare, wertschätzende und rechtssichere Gesprächsführung
- Personalentscheidungen nachvollziehbar begründen
- Formale und arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen im Blick behalten
- Ziele und Grenzen des Rückkehrgesprächs nach Krankenstand
- Vertrauensvolle Gesprächsführung ohne Kontrollcharakter
- Aufbau und Nutzen eines strukturierten Austrittsinterviews
- Erkenntnisse aus Austrittsgesprächen für die Organisation nutzen
- Sichtbare Ebene (Fakten, Sprache, Körpersprache) im Vergleich zur unbewussten Ebene (Gefühle, Bedürfnisse, Werte, Motive)
- Zugang zu tieferen Kommunikationsschichten schaffen
Zielgruppe
- Unternehmer, Geschäftsführer
- HR-Manager
- Führungskräfte
- Team-, Gruppen- und Abteilungsleiter
- Projektleiter
- Betriebsräte
- Alle, die als Führungskraft (oder auch als Mitarbeiter) mit schwierigen Personalgesprächen konfrontiert sind
