Warum lohnt sich dieser Kurs?
Ein wirksames Internes Kontrollsystem (IKS) zählt zu den zentralen Anforderungen an Banken. Regulatorische Vorgaben, steigende Prüfungsanforderungen und der Nachweis der IKS-Wirksamkeit stellen Institute dabei vor laufend neue Herausforderungen. Entscheidend wird, Kontrollen nachvollziehbar zu dokumentieren und Risiken wirksam zu steuern.Kursüberblick
Ein funktionierendes Internes Kontrollsystem (IKS) ist weit mehr als eine regulatorische Pflicht. Es bildet die Grundlage für wirksame Governance, ein belastbares Risikomanagement und erfolgreiche interne sowie externe Prüfungen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Dokumentation, Nachvollziehbarkeit und den Nachweis der tatsächlichen Wirksamkeit von Kontrollen kontinuierlich.Besondere Bedeutung kommt dabei dem Zusammenspiel von IKS, Risikomanagement und Interner Revision zu. Klare Rollen, definierte Verantwortlichkeiten und eine wirksame Abstimmung entlang des Three-Lines-Modells tragen wesentlich dazu bei, Risiken frühzeitig zu erkennen und Kontrolllücken zu vermeiden.
Neben den regulatorischen Anforderungen stehen auch praktische Fragestellungen im Mittelpunkt: Wie lässt sich die Angemessenheit eines IKS beurteilen? Welche Kontrollen schaffen tatsächlich Mehrwert? Und wie können Berichte für Management, Aufsichtsrat und Prüfungsorgane aussagekräftig gestaltet werden?
Praxisbeispiele sowie Einblicke in den Einsatz von SAS Enterprise Governance, Risk and Compliance (EGRC) zeigen, wie sich Kontrollen dokumentieren, überwachen und effizient steuern lassen. So entsteht die Sicherheit, das eigene IKS in Banken wirksam weiterzuentwickeln und auf zukünftige Prüfungsanforderungen vorzubereiten.
Kursinhalte
Welche gesetzlichen Anforderungen regeln ein Internes Kontrollsystem (IKS)?- Angemessenheitsbeurteilung umfasst gesetzliche Anforderungen an das IKS
- Internes Kontrollsystem (IKS) behandelt regulatorische Vorgaben
- IKS-Dokumentation umfasst Rollen, Prozesse und IKS-Handbuch
- Zusammenspiel regelt Verantwortlichkeiten und Kontrollabläufe
- Risikomanagement behandelt Zusammenarbeit mit der Internen Revision
- IKS-Verantwortliche koordinieren Kontrollen und Berichtswege
- Prozessmanagement umfasst operative Risiken (OpRisk)
- Outsourcing erfordert wirksame IT-Kontrollen
- Risikomanagement-Einheiten unterstützen das IKS
- IKS-Tool unterstützt Betrieb, Dokumentation und Nachverfolgung
- Reifegradmodell bewertet den Entwicklungsstand des IKS
- Berichtswesen umfasst IKS-Berichte für Aufsichtsrat und Vorstand
- Praxisbeispiel behandelt ein IKS-Reifegradmodell
- Berichtsbeispiel zeigt IKS-Reporting für Aufsichtsrat und Vorstand
Zielgruppe
- Aufsichtsräte
- Leiter und Mitarbeiter der Internen Revision
- Geschäftsführer und deren Stellvertreter
- Risikomanager
- Führungskräfte (Rechnungswesen, Controlling, IT etc.)
