Warum lohnt sich dieser Kurs?
Das Immobiliensteuerrecht bringt neue Belastungen und Abgrenzungsfragen für Verkauf, Vermietung und Vertragsgestaltung. Erfahren Sie im Webinar, was das Budgetbegleitgesetz 2027/2028 für Altvermögensgrundstücke bedeutet, wie Luxusimmobilien umsatzsteuerlich zu behandeln sind und worauf beim Umwidmungszuschlag zu achten ist.Kursüberblick
Das Budgetbegleitgesetz 2027/2028 bringt neuerlich steuerliche Änderungen für die Immobilienbranche, insbesondere bei der Veräußerung von Altvermögensgrundstücken. Gleichzeitig wirken zwei Neuerungen bereits im Tagesgeschäft: die unechte Umsatzsteuerbefreiung für die Vermietung besonders repräsentativer Wohnimmobilien seit 1. Jänner 2026 und der Umwidmungszuschlag seit 1. Juli 2025.Dieses Webinar ordnet ein, welche Folgen diese Entwicklungen für Immobilienverkäufe, Vermietungen, Vorsteuerabzug, Vertragsgestaltung und Beratungspraxis haben. Im Fokus steht die Frage, welche Verkaufsfälle noch vor dem Stichtag 31.12.2026 sorgfältig geprüft und gegebenenfalls abgeschlossen werden sollten, da für die steuerliche Beurteilung das Verpflichtungsgeschäft entscheidend ist.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vermietung von Luxusimmobilien. Teilnehmer*innen erfahren, wann eine Wohnimmobilie als besonders repräsentativ gilt, welche Rolle die Kostengrenze spielt und welche Auswirkungen die unechte Umsatzsteuerbefreiung auf Vorsteuerabzug und Vorsteuerberichtigung im Bestand haben kann. Auch der Umwidmungszuschlag wird anhand praxisnaher Fallkonstellationen behandelt. Dabei geht es um die Abgrenzung einer Umwidmung im Sinne des Einkommensteuergesetzes, die Berechnung des Zuschlags und die Frage, wie Nachversteuerungsrisiken im Kaufvertrag abgesichert werden können. Aktuelle Judikatur, Verwaltungspraxis und der EStR-Wartungserlass 2026 runden das Update ab.
Kursinhalte
Budgetbegleitgesetz 2027/2028: Was ändert sich bei der ImmoESt?- Veräußerung von Altvermögensgrundstücken wird ab 2027 teurer
- Stichtag 31.12.2026: das Verpflichtungsgeschäft entscheidet
- Verkaufsfälle vor dem Jahreswechsel richtig planen
- Unechte Umsatzsteuerbefreiung gilt seit 1.1.2026
- Kostengrenze entscheidet über besonders repräsentative Immobilien
- Vorsteuerabzug und Vorsteuerberichtigung im Bestand prüfen
- Umwidmung im Sinne des Einkommensteuergesetzes abgrenzen
- Berechnung des Zuschlags in unterschiedlichen Fallkonstellationen
- Nachversteuerungsrisiko im Kaufvertrag absichern
- EStR-Wartungserlass 2026 präzisiert den Umwidmungszuschlag
- Aktuelle Entscheidungen zur Immobilienbesteuerung im Überblick
- Praxisfolgen für Vermarktung, Verwaltung und Vertragsgestaltung
Zielgruppe
- Immobilienverwalter*innen
- Bauträger*innen, Projektentwickler*innen
- Immobilienmakler*innen
- Rechtsanwält*innen und Notar*innen mit Immobilienschwerpunkt
- Geschäftsführer*innen und Mitarbeiter*innen von Immobilien- und Liegenschaftsgesellschaften
