Warum lohnt sich dieser Kurs?
Ein Klick zum Widerruf: Mit dem Verbraucherrechts-Änderungsgesetz 2026 (VerbRÄG 2026) wird der Widerrufsbutton Pflicht. Gleichzeitig ändern sich Informationspflichten, Plattformregeln und Produkthaftung. Das Seminar zeigt, was jetzt für Webshops, Marktplätze und Apps gilt – und wie die Höchstgerichte entscheiden.Kursüberblick
Das Verbraucherrechts-Änderungsgesetz 2026 (VerbRÄG 2026) verankert den Widerrufsbutton in § 13a Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG). Das Seminar zeigt, was das für Webshops, Plattformen und Apps bedeutet und wie sich die neuen Informationspflichten umsetzen lassen – vom Hinweis auf die gesetzliche Gewährleistung bis zu Umweltaussagen nach Richtlinie (EU) 2024/825. Eingeordnet wird auch der Fernabsatz von Finanzdienstleistungen im FAGG.Für Plattformbetreiber*innen kommt der Digital Services Act (DSA) mit Providerpflichten und -haftung hinzu, daneben der Digital Markets Act (DMA). Besprochen wird auch die Zukunft der Platform-to-Business-Verordnung (P2B-VO) im Zuge des Digital Omnibus.
Parallel wächst der Pflichtenkatalog: Barrierefreiheitsgesetz (BaFG), neue Produkthaftungsrichtlinie (EU) 2024/2853 mit Software als Produkt und Allgemeine Produktsicherheitsverordnung (GPSR) für Marktplätze.
Anhand aktueller Entscheidungen von Oberstem Gerichtshof (OGH), Gericht der EU (EuG) und Europäischem Gerichtshof (EuGH) wird greifbar, wie die Regeln wirken: Liegt trotz persönlichen Kontakts ein Fernabsatzvertrag vor? Ist Zalando nach dem DSA Online-Shop oder Plattform?
Ein Ausblick auf den Digital Fairness Act zeigt, worauf sich Online-Händler*innen einstellen sollten.
Kursinhalte
Verbraucherrechts-Änderungsgesetz 2026 (VerbRÄG 2026)- Widerrufsbutton nach § 13a FAGG: Anforderungen und Umsetzung
- Anwendungsbereich: Webshops, Plattformen, Apps
- Neue Informationspflichten, u. a. harmonisierter Hinweis auf die gesetzlichen Gewährleistungsrechte
- Umweltaussagen und Nachhaltigkeitsinformationen (RL (EU) 2024/825)
- Fernabsatz von Finanzdienstleistungen: FernFinG wird in das FAGG integriert
- Digital Services Act (DSA): Providerpflichten, Providerhaftung
- Digital Markets Act (DMA), Zukunft der Platform-to-Business-VO (P2B-VO) im Zuge des Digital Omnibus
- Barrierefreiheitsgesetz (BaFG): Anforderungen an Online-Shops
- Neue Produkthaftungsrichtlinie (EU) 2024/2853: Software als Produkt
- Allgemeine Produktsicherheitsverordnung (GPSR): Pflichten von Marktplätzen
- Ausblick: angekündigter Digital Fairness Act
- Aktuelle Entscheidungen von OGH, EuG und EuGH zu FAGG, ECG, KSchG, DSA und DMA
- AGB-Klauseln im Online-Handel
- Streaming-Abonnements als digitale Dienstleistung: Kein Verlust des Rücktrittsrechts bei sofortigem Streaming-Beginn
- Fernabsatzvertrag trotz persönlichem Kontakt?
- Fernabsatz und Widerrufsrecht bei Einschaltung eines Vermittlers
- Online-Shop vs Online-Plattform? Einstufung von Zalando nach DSA
- Booking: Informationspflichten von Vermittlungsplattformen bei privaten Anbietern
Zielgruppe
- Unternehmensjuristen und Rechtsabteilungen von Online-Händlern, die Vertragsabläufe und AGB an die aktuelle Rechtslage anpassen
- Rechtsanwälte und Rechtsanwaltsanwärter mit Schwerpunkt Wirtschafts- oder Konsumentenschutzrecht, die Mandanten im E-Commerce beraten
- Betreiber und Geschäftsführer von Online-Shops, die neue Pflichten wie den Widerrufsbutton in ihrem Webshop umsetzen müssen
- E-Commerce- und Plattformverantwortliche, die Webshops, Apps oder Marktplätze rechtskonform gestalten und betreuen
- Compliance-Verantwortliche, die Pflichten aus DSA, DMA und FAGG im Unternehmen überwachen
- Mitarbeiter von Banken und Finanzdienstleistern, die Finanzdienstleistungen online vertreiben und die Integration des FernFinG ins FAGG umsetzen
