Warum lohnt sich dieser Kurs?
EU-Initiativen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit verändern regulatorische Anforderungen und Aufsichtspraxis im Bankensektor spürbar. Das Seminar ordnet aktuelle Entwicklungen rund um EU-Konsultation 2026, Kapitalpuffer und Vereinfachungsmaßnahmen kompakt ein und zeigt, welche Auswirkungen sich für Institute ergeben.Kursüberblick
Die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Banken rückt zunehmend in den Mittelpunkt regulatorischer Initiativen. Ergebnisse der EU-Konsultation 2026, geplante Vereinfachungen bei Eigenkapitalanforderungen und Anpassungen im Kapitalpufferregime beeinflussen die Rahmenbedingungen für Institute spürbar – sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene.Im Seminar werden die zentralen Entwicklungen strukturiert eingeordnet: Welche regulatorischen Entlastungen sind geplant? Wie verändern sich SREP, Proportionalitätsprinzip und Aufsichtspraxis? Welche konkreten Impulse gehen von EBA und EZB aus und wie wirken sich diese auf die Ausgestaltung von Kapitalanforderungen und Risikosteuerung aus?
Ein klarer Überblick über aktuelle Reformansätze, betroffene Institute und erwartbare Änderungen schafft Orientierung. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wo sich Handlungsspielräume eröffnen und wie regulatorische Entwicklungen frühzeitig in die eigene Strategie integriert werden können.
Kursinhalte
Welche Ziele verfolgt die EU-Konsultation zur Wettbewerbsfähigkeit?- EU-Konsultation 2026 umfasst Wettbewerbsfähigkeit im Bankensektor
- EU-Bericht analysiert regulatorische Belastung und Marktposition
- EZB-Rat empfiehlt Vereinfachung der EU-Bankenvorschriften
- Aufsichtspraxis umfasst Anpassungen an EU-Konsultationsergebnisse
- Überarbeitung des SREP (Supervisory Review Process)
- Proportionalitätsprinzip regelt differenzierte Aufsichtspflichten
- EBA (European Banking Authority) hat EU Mandat zu Vereinfachungsmaßnahmen
- EZB (Europäische Zentralbank) behandelt Abbau regulatorischer Komplexität
- Kapitalpuffer-Regime umfasst Kapitalerhaltungspuffer (CCyB, SyRB, G-SIIB)
- CRD VI (Capital Requirements Directive VI) regelt Pufferanforderungen
- Änderungen im Pufferregime behandeln Flexibilität, Reziprozitaet, und Belastung
- Systemrelevante Institute unterliegen strengeren Kapitalanforderungen
- Kleine Institute sollen mehr profitieren vom Proportionalitätsprinzip
- Reformen behandeln Differenzierung nach Größe, Risikoprofil, und Freigabefähigkeit der Kapitalpuffer
Zielgruppe
- Führungskräfte & Spezialist*innen aus Risikomanagement, Regulatory Reporting, Gesamtbanksteuerung und Meldewesen in Banken, die mit Eigenkapitalanforderungen nach CRR (Capital Requirements Regulation) und CRD V (Capital Requirements Directive V) arbeiten
- Bankprüfer*innen,
- Wirtschaftsprüfer*innen
- Revisor*innen
- Rechtsanwält*innen
