Warum lohnt sich dieser Kurs?
Verteilte Informationen kosten im Arbeitsalltag Zeit: Mitarbeiter suchen nach gültigen Dokumenten, fragen Wissensträger nach Details und arbeiten mit unterschiedlichen Ständen. Dieser Praxistag zeigt Ihnen, wie Sie maßgebliche Quellen, Verantwortlichkeiten sowie Lese-, Schreib- und Freigaberechte festlegen. So schaffen Sie die Grundlage für verlässliche Zusammenarbeit, einfache Übergaben und den direkten Einsatz von KI mit Ihren vorhandenen Unternehmensdaten.Kursüberblick
In den meisten Unternehmen scheitert reibungslose Zusammenarbeit nicht an fehlenden Daten, sondern an deren Organisation: Ein freigegebenes Dokument liegt in SharePoint, ein Kundenwunsch im Teams-Chat und die Planung in Excel. Oft ist völlig unklar: Was ist tatsächlich freigegeben, was nur vorläufig geplant? Wer darf auf diese Informationen zugreifen und wer pflegt sie?Solange diese organisatorischen Grundlagen fehlen, verbringen Mitarbeiter viel Zeit mit Suchen und Nachfragen, und wertvolles Wissen bleibt an einzelne Personen gebunden. Gute Daten- und Wissensorganisation löst diese alltäglichen Probleme sofort. Sie definiert eine „Single Source of Truth“ – eine maßgebliche Quelle je Sachverhalt – und klärt Zuständigkeiten, Datenregeln sowie Zugriffsrechte.
Gleichzeitig ist dieses organisatorische Fundament die zwingende Voraussetzung für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Im Seminar wird KI nicht als ferne Zukunftsmusik behandelt, sondern als sofort nutzbaren Bestandteil. Eine konkrete Live-Demonstration zeigt den eklatanten Unterschied: Sie sehen im direkten Vergleich, wie fehleranfällig eine KI bei getrennten Datensilos agiert und wie verlässlich KI-gestützte Antworten werden, wenn sie auf einer gepflegten, verbundenen Informationsbasis aufsetzen.
Am Ende des Tages nehmen Sie eine Übersicht Ihrer relevanten Quellen, erste Regeln für Zugriffe und Zuständigkeiten sowie einen klar abgegrenzten Pilotplan für Ihr Unternehmen mit.
Kursinhalte
Herausforderungen im Arbeitsalltag lösen- Unklare Zuständigkeiten, widersprüchliche Angaben und veraltete Dokumente vermeiden
- Wissensmonopole auflösen und die Abhängigkeit von einzelnen Wissensträgern reduzieren
- Zeitverluste durch Suchen und Nachfragen im Team messbar senken
- Informationsarten klassifizieren (z. B. in CRM, SharePoint, Excel, E-Mails, Teams)
- Die „Single Source of Truth“ definieren: Welche Quelle gilt für welchen Sachverhalt?
- Praxisbeispiele: Unterscheidung zwischen verbindlich freigegebenen Dokumenten und vorläufigen Planungen
- Klare Regeln für das Ablegen, Verlinken und Festhalten von Entscheidungen etablieren
- Verantwortlichkeiten klären: Wer pflegt und aktualisiert welche Informationen?
- Zugriffsrechte definieren: Wer darf lesen, bearbeiten oder Änderungen freigeben?
- KI als direkter Nutznießer einer sauberen Wissensorganisation
- Live-Vergleich: KI-gestützte Antworten bei getrennten vs. verbundenen Datenquellen
- Nachweis, warum Status, Herkunft und Zugriffsrechte für verlässliche KI zwingend nötig sind
- Übersicht der eigenen relevanten Datenquellen erstellen
- Erste Regeln für Zuständigkeiten und Zugriffsrechte im eigenen Betrieb festlegen
- Einen konkreten, abgegrenzten Pilotplan für die Umsetzung mitnehmen
Zielgruppe
- Datenverantwortliche und Digitalisierungsverantwortliche in Unternehmen, die verteilte Datenbestände systematisch zusammenführen wollen
- Wissens- und Informationsmanager in Organisationen, die dokumentiertes und informelles Wissen auffindbar machen wollen
- Prozess- und Projektverantwortliche, die Entscheidungsgrundlagen aus mehreren Systemen benötigen
- Data-Governance-Verantwortliche, die Metadaten, Herkunft und Verbindlichkeit von Datenbeständen festlegen
- IT-nahe Entscheider ohne Entwicklerrolle, die Integrationsvorhaben bewerten und beauftragen
- Verantwortliche für Dokumenten- und Ablagesysteme, die Strukturen für auswertbare Inhalte schaffen wollen
