Warum lohnt sich dieser Kurs?
Zwischen Mangelbehauptung, Beweislast und Gewährleistungsbehelfen entscheidet sich oft, ob ein Anspruch erfolgreich durchgesetzt werden kann. Aktuelle Rechtsprechung und typische Streitfragen zeigen, worauf es im Gewährleistungsprozess aus Sicht von Kläger- und Beklagtenseite tatsächlich ankommt.Kursüberblick
Das Gewährleistungsrecht spielt eine entscheidende Rolle im Wirtschaftsleben. Es regelt die Rechtsfolgen mangelhafter Leistungen und legt fest, welche Ansprüche Käufer bei Qualitätsproblemen geltend machen können. In diesem Zusammenhang ist das Wissen über Gewährleistungsfristen, Mangelhaftigkeit, Konsumentenschutzrechte und der Mangelbegriff an sich von großer Bedeutung.Ein fundiertes Verständnis des Gewährleistungsrechts ist weiters unerlässlich, um rechtliche Fallstricke zu vermeiden und im Falle von Mängeln effektiv zu agieren. Anhand der aktuellen Rechtsprechungen klären wir im Kurs Ihre praktischen Fragen zur Gewährleistung. Typische Prozesssituationen aus Kläger- und Beklagtensicht veranschaulichen Ihnen dabei die Praxis. Zusätzlich geben wir Aufschluss über die Auswirkungen des neu geregelten Gewährleistungsrechts in Österreich in Hinblick auf den gestärkten Verbraucherschutz und die Gewährleistung auf die Bereitstellung digitaler Inhalte.
Kursinhalte
- Subjektiver Mangelbegriff – vertraglich bedungene Eigenschaften
- Objektiver Mangelbegriff – gewöhnlich vorausgesetze Eigenschaften
- Die Gewährleistungsbehelfer
- Vermutung der Mangelhaftigkeit – Beweislastumkehr
- Gewährleistungsberechtigte und Gewährleistungsfristen
- Schadenersatz statt Gewährleistung
- Regressprozess von gewährleistungspflichtigen Unternehmen
- Besonderheiten im Konsumentenschutzrecht
- Erste Erfahrungen mit dem neuen Gewährleistungsrecht
- Neueste OGH- und EuGH Judikatur
Zielgruppe
- Rechtsanwälte, Notare, Richter
- Leiter und Mitarbeiter von Rechtsabteilungen
- Bausachverständige
- Bauhaupt- und Nebengewerbe
- Kfz-Sachverständige | Kfz-Gewerbe
- Gemeinnützige Bauvereinigungen
