Warum lohnt sich dieser Kurs?
Die UVP-G-Novelle 2026 bringt umfassende Neuerungen im UVP-Regime – vom Entfall der Kumulation bis zu geänderten Parteienrechten. Welche Vorhaben sind künftig UVP-pflichtig und wie lassen sich Projekte so planen, dass die Genehmigung zügig gelingt? Der Kurs führt vom Feststellungsverfahren bis zur Genehmigung.Kursüberblick
Die Novelle 2026 des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes hat erhebliche Auswirkungen auf geplante Projekte. Die neuen Vorgaben ändern die Anforderungen an Unternehmen und stellen Entscheidungsträger*innen sowie Umweltjurist*innen vor komplexe Fragen. Schon die Klärung, ob ein Vorhaben UVP-pflichtig ist, wie Feststellungsverfahren und Einzelfallprüfung ablaufen und wie Antragsunterlagen vorbereitet werden, erfordert ein fundiertes Verständnis des UVP-G.Die UVP-G-Novelle 2026 verschiebt dabei zentrale Weichenstellungen. Dazu gehören der Entfall der Kumulation, die Digitalisierung von Kundmachung und Zustellung und geänderte Parteienrechte. Neue Instrumente zur Verfahrensbeschleunigung, die Vereinheitlichung der Verfahren und neue Ansätze für Ausgleichsmaßnahmen eröffnen zugleich Spielräume.
Die Umweltexpert*innen der ARS Akademie ordnen diese Neuerungen in die Systematik der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ein und begleiten durch den Verfahrensablauf vom Antrag bis zur Genehmigung. Dabei geht es auch um Projekt- und Prozessplanung, Projektorganisation und Projektkommunikation im Genehmigungsverfahren, denn erst ihr Zusammenspiel mit dem Verfahren macht Vorhaben realisierbar. So werfen Verfahrensschritte und Parteienstellungen keine Fragen mehr auf.
Kursinhalte
Grundlagen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)- Systematik der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)
- Wann ist ein Vorhaben UVP-pflichtig?
- Feststellungsverfahren und Einzelfallprüfung
- Verfahrensablauf im UVP-Verfahren
- Parteienstellung im UVP-Verfahren
- Vorbereitung der Antragsunterlagen
- Vom Antrag zur Genehmigung
- Optimale Herangehensweise an UVP-pflichtige Projekte
- Projekt- und Prozessplanung im UVP-Verfahren
- Projektorganisation im Genehmigungsverfahren
- Projektkommunikation im Genehmigungsverfahren
- Entfall der Kumulation;
- Digitalisierung von Kundmachung und Zustellung sowie Änderungen der Parteienrechte;
- neue Instrumente zur Verfahrensbeschleunigung;
- Vereinheitlichung der Verfahren;
- Neue Ansätze für Ausgleichsmaßnahmen
- Typische Herausforderungen im UVP-Verfahren
- Praxisnahe Einordnung von Verfahrensschritten
- Zusammenspiel von Projektplanung und Genehmigung
Zielgruppe
- Projektentwickler
- Entscheidungsträger betroffener Unternehmen
- Juristen in Rechtsabteilungen|Umweltjuristen
- Planungsbüros, Ziviltechniker
- Rechtsanwälte
- Gemeinden und deren Vertreter
- Umweltorganisationen
