Warum lohnt sich dieser Kurs?
Die Erstellung eines Konzernabschlusses stellt viele Unternehmen vor komplexe bilanzielle und organisatorische Herausforderungen. Das Seminar vermittelt die Grundlagen der Konzernrechnungslegung nach UGB und IFRS und zeigt anhand praktischer Beispiele, wie Konsolidierungsschritte korrekt durchgeführt werden.Kursüberblick
Die Konzernrechnungslegung nach UGB und IFRS gehört zu den anspruchsvollsten Bereichen der Rechnungslegung. Unterschiedliche Konsolidierungsmethoden, internationale Rechnungslegungsstandards und steuerliche Fragestellungen machen die Erstellung eines Konzernabschlusses zu einer komplexen Aufgabe.Ein fundiertes Verständnis der grundlegenden Prinzipien bildet daher die Basis für eine korrekte Konzernbilanzierung. Behandelt werden Ziel und Bedeutung der Konzernrechnungslegung, die wichtigsten Unterschiede zwischen UGB und IFRS sowie die Voraussetzungen für die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses.
Darüber hinaus werden der Konsolidierungskreis und die Einbeziehungsgrundsätze erläutert. Dabei lernen Sie die wichtigsten Methoden der Konzernkonsolidierung kennen – von der Vollkonsolidierung über die Quotenkonsolidierung bis zur Equity-Methode – sowie deren Anwendung bei Tochter-, Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen.
Einen zentralen Bestandteil bildet die praktische Durchführung der Konsolidierungsvorgänge. Kapitalkonsolidierung, Schuldenkonsolidierung sowie Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden Schritt für Schritt erklärt. Ergänzend werden Themen wie Steuerabgrenzung im Konzern, Währungsumrechnung nach IAS 21 sowie die Überleitung von Handelsbilanz I zu Handelsbilanz II behandelt.
Praxisbeispiele aus der Konzernbilanzierung zeigen, wie sich die einzelnen Konsolidierungsschritte im Unternehmensalltag umsetzen lassen und welche Herausforderungen dabei typischerweise auftreten.
Kursinhalte
Einführung in die Konzernrechnungslegung nach UGB & IFRS- Ziel, Bedeutung und Rechtsgrundlagen der Konzernrechnungslegung
- Abgrenzung UGB vs. IFRS: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
- Welche Unternehmen sind zur Konzernrechnungslegung verpflichtet?
- Grundprinzipien der Einheitstheorie
Definition und Abgrenzung des Konzerns
- Begriff des Konzerns nach § 244 UGB
- Wann besteht eine Pflicht zur Konzernabschlusserstellung?
- Befreiende Konzernabschlüsse gemäß § 249 UGB und IFRS 10
- Größenabhängige Befreiungen
Konsolidierungskreis und Einbeziehungsgrundsätze
- Wahlrechte und Einbeziehungsverbote nach § 256 UGB
- Voll-, Quotenkonsolidierung und Equity-Methode im Überblick
- Besonderheiten bei Tochter-, Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen
- Erstmalige Aufstellung eines Konzernabschlusses: Vorgehen & Herausforderungen
Konsolidierungsvorgänge im Detail
- Kapitalkonsolidierung: Erst-, Folge- & Endkonsolidierung
- Sonderfälle: Ausschüttungen, Beteiligungsabschreibungen, Goodwill-Behandlung
- Schuldenkonsolidierung: Forderungen, Verbindlichkeiten & Rückstellungen
- Aufwands- und Ertragskonsolidierung inkl. Zwischengewinn-Eliminierung
Steuer- und Währungsabgrenzung im Konzern
- Steuerabgrenzung im Konzern
- Währungsumrechnung nach IAS 21: Methoden und Praxisbeispiele
- Überrechnung von Handelsbilanz I zu Handelsbilanz II
Inhalt und Aufbau des Konzernabschlusses
- Bestandteile gemäß § 245 UGB und IFRS: Bilanz, GuV, Anhang, Konzernlagebericht
Weitere Programmpunkte des Seminars
- Durchführung der Konzernrechnungslegung – Praxisablauf und Zeitplan
- Konsolidierungsschritte und Dokumentationspflichten
- Equity-Konsolidierung im Vergleich (UGB / IFRS)
- Fallbeispiele und Praxiscases aus der Konzernbilanzierung
Zielgruppe
- Mitarbeiter von Rechnungswesen-, Controlling und Finanzabteilungen
- Mitarbeiter von Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzleien
