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Warum lohnt sich dieser Kurs?
Der „Digitale Omnibus" bringt u.a. substanzielle Änderungen zweier zentraler Rechtsakte mit sich, nämlich der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und der KI-Verordnung (KI-VO). Im Rahmen der Tagung werden die Novellen unter Bezugnahme auf die ursprünglichen Kommissionsvorschläge analysiert und geklärt, ab wann die Neuregelungen greifen.Kursüberblick
Ein Tag genügt, um bei den zentralen Neuerungen im Datenschutz auf dem letzten Stand zu sein. Den Auftakt macht der Digital Omnibus: Er bringt Bewegung in Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und KI-Verordnung (KI-VO) und wirft direkt die Anschlussfrage auf, wie weit Webscraping für KI-Trainingsdaten rechtlich reichen darf – zwischen KI-VO, Urheberrecht und den Empfehlungen des Europäischen Datenschutzausschusses (EDSA).
Zwei Fragen zur Identität schließen sich an: Wie verändert sich das Recht am eigenen Bild durch KI-Tools, und wo verläuft die Grenze zwischen anonymen, personenbezogenen und pseudonymen Daten? Rechtsschutzmöglichkeiten, die EDSA-Guidelines 03/2026 und die Prüfkriterien des Europäischen Datenschutzbeauftragten (EDSB) liefern die Antworten.
Am Nachmittag verschiebt sich der Blick: Wo endet die Informationsfreiheit, wo beginnt das Geschäftsgeheimnis? Das Spannungsverhältnis zum Datenschutzgrundrecht, Rechtsschutzwege und aktuelle Judikatur (E 3982/2025, E 305/2026) zeigen, wie eng Transparenz und Vertraulichkeit beieinanderliegen.
Den Tag rundet ein moderierter Panel Talk ab, der die Themen noch einmal zusammenführt und Raum für offene Fragen aus der Praxis schafft.
Kursinhalte
Digitale Omnibusse: Novelle von DSGVO und KI-VO- Ordnet de „Digitalen Omnibusse" im Kontext des Digitalrechts
- Betrifft Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und KI-Verordnung (KI-VO)
- Vergleicht die Novelle mit den ursprünglichen Kommissionsvorschlägen
- Schätzt die Konsequenzen für den Datenschutz aus der Praxis ein
- Klärt den zeitlichen Beginn der Wirksamkeit der Änderungen
- Klärt den Begriff Webscraping zur Gewinnung von KI-Trainingsdaten
- Prüft die Zulässigkeit nach KI-VO und nationalem Urheberrecht
- Zeigt die datenschutzrechtlichen Grenzen des Datensammelns auf
- Erläutert Empfehlungen des Europäischen Datenschutzausschusses (EDSA)
- Vergleicht die EU-Rechtslage mit der Praxis in den USA
- Behandelt Rechtsgrundlage und Schutzumfang des Rechts am eigenen Bild
- Zeigt Eingriffe durch den Einsatz von KI-Tools auf
- Erklärt die Rechtsschutzmöglichkeiten bei Bildrechtsverletzungen
- Grenzt das Bildrecht von Datenschutz und Medienrecht ab
- Ergänzt zusätzliche Anforderungen aus der KI-VO
- Grenzt anonyme, personenbezogene und pseudonyme Daten voneinander ab
- Erklärt die rechtliche Relevanz dieser Unterscheidung
- Leitet normative Grundlagen aus der DSGVO-Definition ab
- Ordnet die EDSA-Guidelines 03/2026 zur Anonymisierung ein
- Nennt Prüfkriterien des Europäischen Datenschutzbeauftragten (EDSB)
- Ordnet Informationsfreiheit verfassungs- und einfachgesetzlich ein
- Beleuchtet das Spannungsverhältnis zum Datenschutzgrundrecht
- Zeigt Rechtsschutzwege bei verweigerter Information auf
- Behandelt juristische Personen als Träger von Geschäftsgeheimnissen
- Wertet jüngste Judikatur aus (E 3982/2025, E 305/2026)
- Diskutiert die Tagesthemen im moderierten Panel Talk
- Greift weitere aktuelle Fragen aus dem Datenschutz auf
Bestandteil von
Zielgruppe
- Update für Anwälte, Juristen und Mitarbeiter juristischer Abteilungen
- Datenschutzbeauftragte & IT-Verantwortliche mit Vorkenntnissen im Datenschutzrecht
- Alle, die im Unternehmen oder Organisationen für den Schutz personenbezogener Daten verantwortlich sind
- Mitarbeitende der Datenschutzkoordination
- Essenziell für Betriebsräte, Führungskräfte & IT-Sicherheitsbeauftragte
- Wirtschaftsprüfer & Unternehmensberater, die rechtskonform agieren wollen
- Mitarbeitende der Revision
- Digitalisierungsbeauftragte und Datenmanger, die sich im Datenschutzrecht absichern wollen
