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Warum lohnt sich dieser Kurs?
Datenschutz steht 2026 vor einem Umbruch: Der „Digitale Omnibus" novelliert Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und KI-Verordnung (KI-VO), während EuGH und Datenschutzbehörde neue Maßstäbe setzen. Die Tagung ordnet Webscraping, Anonymisierung und das Recht am eigenen Bild rechtlich ein.Kursüberblick
Der „Digitale Omnibus" bringt Änderungen u.a. für zwei zentrale EU-Rechtsakte: die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und die KI-Verordnung (KI-VO). Auf der Tagung wird die Novelle mit den ursprünglichen Kommissionsvorschlägen verglichen und geklärt, ab wann die Neuregelungen greifen.Wie weit reicht Webscraping für KI-Trainingsdaten? Teilnehmer*innen bekommen aktuelle EDSA-Empfehlungen und einen Blick auf die US-Rechtslage präsentiert. Unter Druck gerät auch das Recht am eigenen Bild, sobald KI-Tools im Spiel sind, inklusive neuer Anforderungen der KI-VO.
Anonyme, pseudonyme und personenbezogene Daten sind rechtlich nicht immer leicht voneinander abzugrenzen . Neben einer begrifflichen Ableitung aus der DSGVO und der dazu ergangenen Rechtsprechung werden die aktuellen EDSA-Guidelines 02/2026 vorgestellt und eingeordnet. Wo endet die Informationsfreiheit, wo beginnt das Geschäftsgeheimnis? Das Spannungsverhältnis zum Datenschutzgrundrecht steht ebenso auf dem Programm wie aktuelle VfGH-Judikatur (E 3982/2025, E 305/2026).
Den Abschluss bildet ein Rundumblick auf aktuelle Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) sowie ein Judikatur-Update zu Datenschutzbehörde (DSB), Gerichten und EDSA-Leitlinien – mit Bezug zur Praxis.
Kursinhalte
Digitale Omnibusse: Novelle von DSGVO und KI-VO- Ordnet de „Digitalen Omnibusse" im Kontext des Digitalrechts
- Betrifft Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und KI-Verordnung (KI-VO)
- Vergleicht die Novelle mit den ursprünglichen Kommissionsvorschlägen
- Schätzt die Konsequenzen für den Datenschutz aus der Praxis ein
- Klärt den zeitlichen Beginn der Wirksamkeit der Änderungen
- Klärt den Begriff Webscraping zur Gewinnung von KI-Trainingsdaten
- Prüft die Zulässigkeit nach KI-VO und nationalem Urheberrecht
- Zeigt die datenschutzrechtlichen Grenzen des Datensammelns auf
- Erläutert Empfehlungen des Europäischen Datenschutzausschusses (EDSA)
- Vergleicht die EU-Rechtslage mit der Praxis in den USA
- Behandelt Rechtsgrundlage und Schutzumfang des Rechts am eigenen Bild
- Zeigt Eingriffe durch den Einsatz von KI-Tools auf
- Erklärt die Rechtsschutzmöglichkeiten bei Bildrechtsverletzungen
- Grenzt das Bildrecht von Datenschutz und Medienrecht ab
- Ergänzt zusätzliche Anforderungen aus der KI-VO
- Grenzt anonyme, personenbezogene und pseudonyme Daten voneinander ab
- Erklärt die rechtliche Relevanz dieser Unterscheidung
- Leitet normative Grundlagen aus den DSGVO-Definitionen ab
- Ordnet die EDSA-Guidelines 03/2026 zur Anonymisierung ein
- Nennt Prüfkriterien des Europäischen Datenschutzbeauftragten (EDSB)
- Ordnet Informationsfreiheit verfassungs- und einfachgesetzlich ein
- Beleuchtet das Spannungsverhältnis zum Datenschutzgrundrecht
- Zeigt Rechtsschutzwege bei verweigerter Information auf
- Behandelt juristische Personen als Träger von Geschäftsgeheimnissen
- Wertet jüngste Judikatur aus (E 3982/2025, E 305/2026)
- Bereitet aktuelle Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) auf
- Stellt Querbezüge zu anderen internationalen Instanzen her
- Zeigt Auswirkungen der Judikatur auf die Unternehmenspraxis
- Weist anlassbezogen auf wichtige Datenschutzlegistik hin
- Fasst aktuelle Judikatur der Datenschutzbehörde (DSB) zusammen
- Berücksichtigt Entscheidungen nationaler Gerichtsinstanzen
- Ordnet aktuelle EDSA-Leitlinien für die Praxis ein
- Informiert über aktuelle institutionelle Hintergrundentwicklungen
Enthaltene Module
Zielgruppe
- Datenschutzbeauftragte & IT-Verantwortliche mit Know-how im Datenschutzrecht
- Rechtsanwälte, Unternehmensjuristen & Rechtsanwaltsanwärter mit dem Fokus auf Datenschutz
- Führungskräfte und Mitarbeiter, die sich mit dem Thema Datenschutz befassen
