Wer früh plant, lernt entspannter: Profitieren Sie jetzt vom Frühbucherpreis für Ihre nächste Weiterbildung.
Warum lohnt sich dieser Kurs?
Die Datenflut wächst – und mit ihr die Vorschriften. Ob Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) oder das österreichische Datenschutzgesetz (DSG): Wer personenbezogene Daten verarbeitet, muss sich an strenge Regeln halten. Die Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten vermittelt Ihnen das nötige Know-how, um das Potenzial Ihrer Daten effizient, sicher und rechtskonform zu nutzen.Kursüberblick
Die DSGVO der EU regelt, wie Unternehmen mit personenbezogenen und sensiblen Daten umgehen müssen. Datenschutzbeauftragte tragen daher eine enorme Verantwortung. Diese Weiterbildung zum Datenschutzbeauftragten beleuchtet das Thema umfassend aus verschiedenen Perspektiven: Zunächst lernen Sie die Grundlagen des Datenschutzrechts kennen, um dann zu erfahren, welche Pflichten auf Sie und Ihr Unternehmen zukommen. Heutzutage ist Datenschutz eng mit IT-Sicherheitsmanagementsystemen verknüpft – beruhigend, dass Sie in dieser Schulung auch einen Notfallplan erhalten, der Ihnen in brenzligen Situationen hilft, einen kühlen Kopf zu bewahren.Doch damit nicht genug: In der Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten lernen Sie, wie Sie als Datenschutzverantwortliche*r Ihr Unternehmen im World Wide Web rechtssicher präsentieren, wie Sie Kundendaten DSGVO-konform verarbeiten und welche neuen Bedrohungslagen durch das Internet of Things entstehen. Auch das spannende Feld des Direktmarketings wird auf seine datenschutzrechtlichen Besonderheiten hin beleuchtet, bevor die Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten mit der sicheren Handhabung nicht minder sensibler Mitarbeiter*innen-Daten endet und Sie nach erfolgreicher Prüfung Ihre Austrian Standards Zertifizierung zum Datenschutzbeauftragten in Händen halten.
Anmeldung zur Vorbereitung & Prüfung | Anmeldung zur Prüfung
Holen Sie sich einen Kostenvoranschlag für Förderungen von AMS oder WAFF:
Kursinhalte
Grundlagen des Datenschutzrechts- Unionsrechtliche und österreichische Grundlagen (DSGVO, DSG, ePrivacy-RL, TKG 2021).
- Personenbezogene Daten, Datenschutz-Prinzipien, Akteure bei Datenverarbeitung.
- Rechtsgrundlagen (Art. 6, Art. 9 DSGVO) und Datenübermittlung in Drittländer.
- Compliance-Pflichten: Rechenschaftspflicht, Dokumentation, Datenschutz-Folgenabschätzung.
- Datensicherheit, Meldung von Datenschutzverletzungen, Betroffenenrechte.
- Behördenverfahren, Datenschutzbehörde (Aufgaben/Befugnisse), Rechtsmittel.
- Artificial Intelligence Act (KI-VO) mit Anforderungen an KI-Systeme.
- Data Act, Data Governance Act, Digital Services Act (DSA), Digital Markets Act (DMA).
- Cyber Resilience Act (CRA) und NIS-2-Richtlinie (NISG 2026) zu Cybersecurity-Pflichten.
- Rechtskonformer Webauftritt (Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner).
- Direktmarketing und Regelungen der österreichischen Gewerbeordnung.
- Cookies, Newsletter, E-Mail- und Telefon-Werbung unter DSGVO und TKG 2021.
- Werbung in Social Media und Plattformen mit Transparenzanforderungen.
- Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) nach ISO 27001 als Best-Practice-Standard.
- Risk Management und Business Impact Analysis (BIA) zur Identifikation kritischer Prozesse.
- Notfallplanung bei Cyber-Attacken, Ransomware-Abwehr und Wiederherstellungsmaßnahmen.
- Best Practices für sicheres Arbeiten im Home Office und Incident Response.
- Rechtsstellung und Unabhängigkeit des Datenschutzbeauftragten (DSB).
- Aufgaben: Beratung der Leitung, Compliance-Überwachung, Kommunikation mit Behörde.
- Konfliktmanagement, Vermeidung von Interessenskonflikten, Organisationsstrukturen.
- Mitarbeiterschulung und Ausarbeitung von Datenverwendungsrichtlinien (Datenschutz-Handbuch).
- Datenverarbeitung vom Bewerbungsverfahren bis zur Kündigung (Vertragsmanagement).
- Kontrolle, Überwachung und Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats (ArbVG).
- HR-Tools und Digitalisierung: Anforderungen bei Einsatz von Analyse-Software.
- Anwendung des Artificial Intelligence Act (KI-VO) im Arbeitsverhältnis (z.B. Recruiting-Tools).
- Case Studies zu realem Datenschutz-Risiken in Unternehmen.
- Zertifizierung nach Austrian Standards P 43 erfolgt nach erfolgreicher Prüfung.
- Zertifikat bescheinigt Kompetenz als professioneller Datenschutzbeauftragter.
Enthaltene Module
Zielgruppe
- Personen, die im Unternehmen für den Schutz personenbezogener Daten verantwortlich sind
- Interne & externe Datenschutzbeauftragte sowie Datenschutzkoordinatoren, die als zentrale Ansprechpersonen für Datenschutz agieren
- Betriebsräte, Führungskräfte & IT-Sicherheitsbeauftragte, die die Umsetzung und Kontrolle datenschutzrechtlicher Vorgaben im Betrieb verantworten
- Wirtschaftsprüfer & Unternehmensberater, die Mandanten bei der rechtskonformen Ausgestaltung ihrer Datenschutzstrategie begleiten
- Mitarbeitende der Revision und juristischen Abteilung, die Datenschutzrisiken frühzeitig erkennen und absichern müssen
- Fachkräfte aus Personal, Marketing, Einkauf und Kundenmanagement, die mit personenbezogenen Daten arbeiten und rechtlich auf der sicheren Seite sein wollen
- Digitalisierungsbeauftragte und Datenmanger, die digitale Prozesse gestalten und dabei datenschutzrechtliche Anforderungen integrieren müssen
Referenten
Wichtige Informationen
Die Prüfungsgebühr fällt pro Antritt – unabhängig vom Ergebnis – an. Die Anmeldung dazu ist verpflichtend.Die Module dieser Ausbildung sind im offenen Programm buchbar. Bitte prüfen Sie vor der Anmeldung, ob Sie eines der Module bereits besucht haben – falls ja, geben Sie dies bitte beim Buchungsprozess an.
