Warum lohnt sich dieser Kurs?
Datenschutzbeauftragte übernehmen heute weit mehr als die Einhaltung der DSGVO. Sie koordinieren Prozesse, begleiten Fachbereiche und sorgen dafür, dass Datenschutz im Unternehmen gelebt wird. Wer die Rolle strategisch ausfüllt, schafft Rechtssicherheit und stärkt das Vertrauen von Mitarbeitenden, Kund*innen und Behörden.Kursüberblick
Die Aufgaben von Datenschutzbeauftragten haben sich in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Gefragt sind nicht nur fundierte Kenntnisse der DSGVO, sondern auch die Fähigkeit, Datenschutz in unterschiedliche Unternehmensbereiche zu integrieren, Fachabteilungen zu beraten und rechtliche Anforderungen mit den Abläufen der Organisation in Einklang zu bringen. Genau an dieser Schnittstelle entscheidet sich, ob Datenschutz als Pflicht wahrgenommen oder als funktionierender Teil des Unternehmensalltags gelebt wird.Zu einer wirksamen Datenschutzorganisation gehören klare Prozesse ebenso wie ein sicherer Umgang mit den zentralen Instrumenten der Datenschutzpraxis. Datenschutz-Folgenabschätzungen (DSFA), Transfer Impact Assessments (TIA), das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (VVT) sowie datenschutzrechtliche Verträge nach Art. 26 und 28 DSGVO bilden die Grundlage, um Risiken frühzeitig zu erkennen und datenschutzrechtliche Anforderungen strukturiert umzusetzen. Ebenso zählen Betroffenenrechte, internationale Datentransfers und der professionelle Umgang mit Datenschutzvorfällen zu den Kernaufgaben der Funktion.
Erfolgreicher Datenschutz entsteht dort, wo rechtliche Anforderungen in gelebte Prozesse übersetzt werden. Eine enge Zusammenarbeit mit den Fachbereichen, verständliche Mitarbeiterschulungen und eine klare Kommunikation mit Behörden tragen dazu bei, Datenschutz nachhaltig in der Organisation zu verankern. So wird die Funktion zur zentralen Schnittstelle zwischen Recht, Organisation und Unternehmenspraxis und schafft einen Mehrwert, der weit über die reine Compliance hinausgeht.
Kursinhalte
Rolle des Datenschutzbeauftragten und Koordinators- Datenschutzbeauftragter (DSB) und Koordinator: Rechtsstellung im Vergleich
- Vertragliche Verankerung der Funktion im Unternehmen regeln
- Notwendige Softskills und Fachkompetenzen prägen die Rolle
- Erste Schritte und Kernaufgaben nach Amtsantritt klären
- Voraussetzungen für organisationsweit gelebten Datenschutz schaffen
- Datenschutzrechtliche Verträge nach Art. 26 und 28 DSGVO gestalten
- Transfer Impact Assessment (TIA) bei Drittlandübermittlung prüfen
- Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) bei hohem Risiko durchführen
- Betroffenenbegehren auf Auskunft, Richtigstellung, Löschung bearbeiten
- Umgang mit besonderen Datenkategorien nach Art. 9 DSGVO
- Behördenkontakt bei Data Breach und Datenschutzvorfall meistern
- Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (VVT) nach Art. 30 DSGVO führen
- Mitarbeiterschulungen zum Datenschutz planen und durchführen
Bestandteil von
Zielgruppe
- Alle, die im Unternehmen oder Organisationen für den Schutz personenbezogener Daten verantwortlich sind
- Angehende interne sowie externe Datenschutzbeauftragte
- Mitarbeitende der Datenschutzkoordination
- Betriebsräte, Führungskräfte & IT-Sicherheitsbeauftragte
- Wirtschaftsprüfer & Unternehmensberater, die rechtskonform agieren wollen
- Mitarbeiter der Revision und juristischen Abteilung
- Fachkräfte aus Personal, Marketing, Einkauf und Kundenmanagement
