Warum lohnt sich dieser Kurs?
Mit der MiCA-Verordnung (Markets in Crypto-Assets) werden einheitliche Standards für Krypto-Assets und Krypto-Dienstleister festgelegt. Der OECD-CARF setzt einen internationalen Standard zum automatischen Informationsaustausch von Kryptowerten. Unser Kurs zu MiCA bietet wertvolle Einblicke, wie Unternehmen das Regelwerk für Krypto-Werte sicher umsetzen, rechtliche Risiken vermeiden und von den Chancen eines regulierten Krypto-Marktes profitieren.Kursüberblick
Mit dem Bitcoin begann die Revolution der Kryptowährungen – heute existieren mehr als 10.000 verschiedene digitale Währungen. Auch wenn diese keine gesetzlich anerkannten Zahlungsmittel sind, wächst der Markt kontinuierlich. Mit der Verabschiedung der Markets in Crypto Assets Regulation (MiCA) hat die EU erstmals eine Verordnung geschaffen, die den Handel mit Kryptowährungen in wichtigen Bereichen reguliert. MiCA zielt darauf ab, den europäischen Krypto-Markt sicherer und transparenter zu gestalten, ohne die Innovation zu behindern.Zusätzlich zu MiCA arbeitet auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) intensiv an der Verbesserung der steuerlichen Transparenz im Krypto-Markt. Die OECD hat einen Standard entwickelt, um den grenzüberschreitenden Austausch von Krypto-Assets transparenter zu gestalten und Steuerhinterziehung zu verhindern. In Österreich wurde dies mit dem Krypto-Meldepflichtgesetz umgesetzt.
In unserem Seminar bieten Ihnen unsere Expert*innen tiefgreifendes Wissen zu den neuesten Entwicklungen im Bereich der MiCA-Verordnung und deren Auswirkungen auf den Krypto-Markt. Sie erhalten einen umfassenden Überblick über die Ziele und Inhalte der MiCA-Regulierung sowie dem CARF der OECD (inkl. nationaler Umsetzung), die für die steuerliche Transparenz von Krypto-Assets von zentraler Bedeutung ist. Zudem lernen Sie, wie Sie proaktiv und strategisch auf Marktveränderungen reagieren können, um die Auswirkungen auf Ihr Unternehmen optimal zu gestalten.
Kursinhalte
Teil I: Krypto-Assets im Finanzmarktaufsichtsrecht- EU-Maßnahmen zur Regulierung von Blockchain-basierten Geschäftsmodelle
- Hintergrund des Digital Finance Pakets
- Regelungsziele und zentrale Inhalte der EU-Verordnung zu Krypto-Assets ("MiCA"),
- Definitionen und Anwendungsbereich (im Besonderen "crypto-assets" und Subkategorien wie "utility token", "asset-referenced token" sowie "E-money token")
- Regelungsziele und zentrale Inhalte der EU-Verordnung betreffend das Pilotregime für DLT-basierte Finanzmarktinfrastrukturen ("DLT pilot regime")
- Blockchain-Technologie – Ökologie: ein Spannungsverhältnis?
- Überblick über die Struktur, die Regelungsziele und die zentralen Inhalte des Crypto-Asset Reporting Frameworks („CARF“) sowie dem Krypto-MPfG,
- Definitionen und Anwendungsbereich: persönlicher, sachlicher und zeitlicher Anwendungsbereich
- Umfang der Meldepflichten / Ausgestaltung des Informationsaustausches
- Sorgfaltspflichten
- Wechselwirkungen zwischen dem CARF und dem Informationsaustausch betreffend Finanzkonten: Umgang mit möglichen Überschneidungen
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur DAC8-RL (EU-rechtlicher Rahmen zum automatischen Informationsaustausch zu Kryptowerten).
Bestandteil von
Zielgruppe
- Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder
- Leiter und Mitarbeiter der Aufsichtsbehörden
- Führungskräfte und Mitarbeiter von Kreditinstituten und Wertpapierfirmen sowie Börsenunternehmen
- Führungskräfte und Mitarbeiter von FinTech-Unternehmen
- Rechtsanwälte
- Wirtschaftstreuhänder, Bankprüfer, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer
