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Warum lohnt sich dieser Kurs?
Was die Höchstgerichte entscheiden, prägt jedes Vergabeverfahren. Tag 2 der Tagung Vergaberecht bündelt aktuelle Judikatur von VwGH, EuGH und VfGH, zeigt den Umgang mit Angeboten aus Drittstaaten und beleuchtet strategische Vergabemodelle am Bau sowie die Strafanzeige als Instrument gegen Vergabemanipulation.Kursüberblick
Welche Entscheidungen wirken über den Einzelfall hinaus? Tag 2 der Tagung Vergaberecht beginnt mit ausgewählten vergaberechtlichen Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofes (VwGH) und ihren Kernaussagen für Auftraggeber und Bieter. Die aktuelle Judikatur von Europäischem Gerichtshof (EuGH) und Verfassungsgerichtshof (VfGH) ergänzt das Bild – mit Judikaturtendenzen und konkreten Tipps für die Vergabepraxis.Wie konsequent Europa seinen Beschaffungsmarkt schützt, zeigt der Blick auf EU-Hersteller*innen und Drittstaaten: Die Drittstaaten-Subventionsverordnung (Foreign Subsidies Regulation, FSR) wirkt in das Beihilfenrecht hinein, das International Procurement Instrument (IPI) regelt den Umgang mit Angeboten aus Drittstaaten. Offen bleibt die Frage der Gleichbehandlung, wenn weder ein Freihandelsabkommen noch ein Abkommen der Welthandelsorganisation (WTO) besteht.
Strategisch wird es auch in der Bauvergabe: Einzelgewerke, Generalunternehmung, Generalunternehmung+ und Totalunternehmung stehen mit ihren Vor- und Nachteilen im direkten Vergleich. Zum Abschluss rückt die Strafanzeige als vergaberechtliches Instrument in den Fokus – von Vergabemanipulationen über Compliance und Selbstreinigung bis zum Verbandsverantwortlichkeitsgesetz (VbVG).
Kursinhalte
Aktuelle Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes (VwGH)- Ausgewählte vergaberechtliche Entscheidungen des VwGH
- Kernaussagen über den Einzelfall hinaus
- Auswirkungen auf Auftraggeber und Bieter
- Aktuelle Entscheidungen von EuGH und VfGH
- Judikaturtendenzen und Auswirkungen auf die Praxis
- Praktische Tipps für Auftraggeber und Bieter
- Drittstaaten-Subventionsverordnung (FSR) im Beihilfenrecht
- International Procurement Instrument (IPI): Angebote aus Drittstaaten
- Gleichbehandlung ohne Freihandels- oder WTO-Abkommen?
- Vergabemodelle: Einzelgewerke und Generalunternehmung
- Generalunternehmung+ und Totalunternehmung
- Vor- und Nachteile der Vergabemodelle im Überblick
- Vergabemanipulationen und vergaberechtliche Konsequenzen
- Vergaberechtliche Compliance und Selbstreinigung
- Strafrechtliche Aspekte und Verbandsverantwortlichkeitsgesetz (VbVG)
Bestandteil von
Zielgruppe
- Alle mit der Vergabe von Leistungen befassten Auftraggeber
- Öffentliche Auftraggeber & vergebende Stellen, die für die Vergabe von Aufträgen zuständig sind
- Juristen, Rechtsanwälte & Rechtsanwaltsanwärter mit dem Fokus auf das Vergaberecht
- Architekten, Ingenieure und Planer, die Ausschreibungen erfolgreich begleiten
- Bauunternehmen und technische Dienstleister, die an Ausschreibungen teilnehmen
- IT-Experten, die digitale Lösungen für Vergabeverfahren entwickeln oder anwenden
- Einkäufer, Verkäufer und Projektmanager, die Vergabeprozesse aktiv gestalten
- Unternehmensberater, die Vergabeprojekte strategisch und rechtlich unterstützen
- Vertreter von Interessenvertretungen, die Vergaberecht weiterentwickeln möchten