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Tagung Vergaberecht

Novelle zum Bundesvergabegesetz 2026 in Begutachtung

    Warum lohnt sich dieser Kurs?

    Angetrieben von Digitalisierung, ESG und der BVergG-Novelle 2025 entwickelt sich das Vergaberecht rasant weiter. Von neuen Schwellenwerten über Nachhaltigkeitskriterien bis hin zum Einsatz von künstlicher Intelligenz: Blicken Sie mit uns in die Zukunft des Vergaberechts, in der Transparenz und Verantwortung Hand in Hand gehen.

    Kursüberblick

    Die Begutachtung des Vergaberechtsgesetzes 2026 wurde eingeleitet und wird wichtige Neuerungen in das Vergaberecht bringen. Zu den zentralen Punkten der Novellierung des BVergG, BVergGVS und BVergGKonz zählen: ein neues Schwellenwertregime im Unterschwellenbereich, die Einführung von eForms sowohl für Ober- als auch Unterschwellenvergaben, die Flexibilisierung des Eignungszeitpunktes, neue Regelungen zur Selbstreinigung und erweiterten Mitwirkungspflichten der Unternehmer*innen, ein überarbeitetes Gebührensystem, die Ausdehnung der Verfahrenshilfe gemäß VfGH-Judikatur sowie die Anpassung an zahlreiche Unionsrechtsakte.

    Diese Änderungen kommen zu einer Zeit, in der sich die vergaberechtliche Praxis sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene im ständigen Wandel befindet. Die BVergG-Novelle 2026 stellt Auftraggeberinnen und Bieterinnen vor neue Herausforderungen: Einerseits ermöglichen erhöhte Schwellenwerte mehr Direktvergaben, andererseits rücken soziale, ökologische und innovative Aspekte stärker in den Fokus. Und auch im Vergaberecht spielt Künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle: Wie darf man KI wofür nutzen, um bestimmte Bereiche des Vergabeverfahrens zu automatisieren?

    Spannende Vorträge, unzählige Networking-Möglichkeiten und eine Podiumsdiskussion zum Thema „Einflüsse auf das Vergabeverfahren außerhalb des Vergaberechts“ geben Ihnen Einblick in diesen Rechtsbereich und weisen Sie auf alle relevanten Neuerungen hin. Nutzen Sie die Gelegenheit, führenden Expert*innen im Vergaberecht zu lauschen, Ihr Netzwerk zu erweitern und konkrete Lösungsansätze für Ihren Berufsalltag mitzunehmen.

    Kursinhalte

    BVergG 2026: Systematik, Zielsetzung und zentrale Neuerungen
    • Anpassung des nationalen Vergaberechts an unionsrechtliche Vorgaben
    • Überführung bisheriger Verordnungen ins Dauerrecht
    • Stärkung von Effizienz, Digitalisierung und Rechtssicherheit
    • Welche Änderungen betreffen Auftraggeber unmittelbar?
    Schwellenwerte, Verfahren und Digitalisierung
    • Neues Schwellenwertregime im Unterschwellenbereich
    • Verbindliche Anwendung von eForms gemäß EU-Recht
    • Vereinheitlichung von Bekanntmachungen und Datenstrukturen
    • Reduktion formaler Fehler und Verfahrensrisiken
    Zuschlag, Eignung und Selbstreinigung
    • Stärkung des Bestangebotsprinzips im BVergG 2026
    • Flexibilisierung des Eignungszeitpunktes
    • Neue Anforderungen an Selbstreinigungsmaßnahmen
    • Auswirkungen auf Ausschlussgründe und Bieterbewertung
    Gebühren, Meldepflichten und unionsrechtliche Anpassungen
    • Neues Gebührensystem des Bundes im Vergaberecht
    • Überblick über vergaberechtliche Meldepflichten
    • Ziel und Zweck der Meldepflichten
    • Kostenfolgen für Auftraggeber und Unternehmen
    Alternative Beschaffungsmodelle und Effizienzsteigerung
    • Dynamisches Beschaffungssystem als flexibles Instrument
    • Automatisierung von Bieterkommunikation und Angebotsprüfung
    • Open-House-Modelle: Anwendungsbereiche und Grenzen
    • Rechtliche Zulässigkeit, Chancen und Risiken
    Aktuelle Höchstgerichtliche Rechtsprechung
    • Zentrale Entscheidungen des VwGH im Vergaberecht
    • Leitlinien aus der Judikatur von VfGH und EuGH
    • Erkennbare rechtliche Entwicklungslinien
    • Auswirkungen auf Vergabepraxis und Rechtsschutz
    Schadensersatz und Rechtsschutz im Vergabeverfahren
    • Unionsrechtliche Grundlagen der Rechtsmittelrichtlinien
    • Nationale Regelung im BVergG 2018 und ABGB
    • Voraussetzungen des Schadenersatzanspruchs
    • Ersatzfähige Schäden und Durchsetzung in der Praxis
    Sicherstellungen, Wettbewerb und Haftungsrisiken
    • Vadium, Kaution, Deckungs- und Haftungsrücklass
    • Praxisprobleme bei Höhe, Verlangen und Rückstellung
    • Wettbewerbsbeschränkende Absprachen und Selbstreinigung
    • Schnittstellen zwischen Vergabe-, Kartell- und Beihilfenrecht

    Enthaltene Module

    Zielgruppe

    • Alle mit der Vergabe von Leistungen befassten Auftraggeber
    • Öffentliche Auftraggeber & vergebende Stellen, die für die Vergabe von Aufträgen zuständig sind
    • Juristen, Rechtsanwälte & Rechtsanwaltsanwärter mit dem Fokus auf das Vergaberecht
    • Architekten, Ingenieure und Planer, die Ausschreibungen erfolgreich begleiten
    • Bauunternehmen und technische Dienstleister, die an Ausschreibungen teilnehmen
    • IT-Experten, die digitale Lösungen für Vergabeverfahren entwickeln oder anwenden
    • Einkäufer, Verkäufer und Projektmanager, die Vergabeprozesse aktiv gestalten
    • Unternehmensberater, die Vergabeprojekte strategisch und rechtlich unterstützen
    • Vertreter von Interessenvertretungen, die Vergaberecht weiterentwickeln möchten

    Referenten

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      :
      Experte
      Seminar-ID:
      10494
      Ort:
      Wien

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