Warum lohnt sich dieser Kurs?
Welche Änderungen prägen das Vergaberecht 2026? Die Tagung beleuchtet aktuelle Entwicklungen im BVergG – vom neuen Schwellenwertregime bis zur Rolle von KI im Vergabeprozess. Rechtsprechung, Rechtsschutz und Praxisfragen stehen ebenso im Fokus wie strategische Chancen und Fallstricke im Vergabeverfahren.Kursüberblick
Das Vergaberechtsgesetz 2026 bringt weitreichende Änderungen für öffentliche Auftraggeber und Bieter: Die Überführung der Schwellenwerteverordnung ins Dauerrecht, neue Gebührenregelungen des Bundes sowie Ausnahmetatbestände im Unterschwellenbereich sorgen für Anpassungsbedarf in der täglichen Praxis. Die Stärkung des Bestangebotsprinzips, ein flexiblerer Umgang mit dem Eignungszeitpunkt sowie neue Anforderungen an Zuschlagsentscheidungen erfordern fundiertes Know-how in der Angebotsbewertung.Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung und dem Einsatz von KI im Vergabeverfahren: Anwendungsbereiche, rechtliche Grenzen und Prüfpunkte werden praxisnah beleuchtet. Ergänzt wird das Programm durch Updates zu Meldepflichten, alternativen Beschaffungsmodellen wie dem Open-House-Modell, sowie ein fundierter Überblick über aktuelle Entscheidungen von EuGH, VwGH und VfGH.
Ein besonderer Fokus liegt auch auf dem Rechtsschutz: Schadenersatz bei Vergabeverstößen, neue Entwicklungen rund um Sicherstellungen wie Vadium oder Kaution und aktuelle Judikatur stehen im Zentrum.
Die Tagung richtet sich an alle, die mit öffentlichen Vergaben, Rechtsschutz oder Beschaffungspolitik betraut sind – kompakt, aktuell und aus erster Hand.
Kursinhalte
Bundesvergabegesetz – Novelle 2026: Neuerungen- Neues Schwellenwertregime im Unterschwellenbereich
- Überführung der SchwellenwerteVO ins Dauerrecht
- Neue Ausnahmen und unionsrechtliche Anpassungen
- Neues Gebührensystem des Bundes
- Stärkung des Bestangebotsprinzips
- Flexibilisierung des Eignungszeitpunktes
- Objektive Kriterien rechtssicher anwenden
- Praxisgerechte Zuschlagsentscheidungen
- Einsatzmöglichkeiten entlang des Vergabeprozesses
- Regulatorische Grenzen des KI-Einsatzes
- Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen
- KI-gestützte Angebotsprüfung
- Zentrale Meldepflichten nach BVergG 2018
- Sanktionen gemäß § 375 BVergG
- Interne Kontroll- und Meldeprozesse
- Risikominimierung durch Checklisten
- Dynamisches Beschaffungssystem: Grundlagen & Ablauf
- Automatisierung von Kommunikation und Prüfung
- Open-House-Modelle: Zulässigkeit und Abgrenzung
- Chancen, Risiken und Einsatzbereiche
- Aktuelle Judikatur des VwGH
- Leitentscheidungen von EuGH und VfGH
- Auswirkungen auf Auftraggeber und Bieter
- Judikaturlinien und Entwicklungstendenzen
- Schadenersatz im System des Rechtsschutzes
- Voraussetzungen qualifizierter Vergabeverstöße
- Sicherstellungen: Vadium, Kaution, Rücklässe
- Aktuelle Praxisprobleme und Judikatur
Enthaltene Module
Zielgruppe
- Alle mit der Vergabe von Leistungen befassten Auftraggeber
- Öffentliche Auftraggeber & vergebende Stellen, die für die Vergabe von Aufträgen zuständig sind
- Juristen, Rechtsanwälte & Rechtsanwaltsanwärter mit dem Fokus auf das Vergaberecht
- Architekten, Ingenieure und Planer, die Ausschreibungen erfolgreich begleiten
- Bauunternehmen und technische Dienstleister, die an Ausschreibungen teilnehmen
- IT-Experten, die digitale Lösungen für Vergabeverfahren entwickeln oder anwenden
- Einkäufer, Verkäufer und Projektmanager, die Vergabeprozesse aktiv gestalten
- Unternehmensberater, die Vergabeprojekte strategisch und rechtlich unterstützen
- Vertreter von Interessenvertretungen, die Vergaberecht weiterentwickeln möchten
