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Warum lohnt sich dieser Kurs?
Die Tagung Baurecht 2026 greift aktuelle Entscheidungen und zentrale Praxisfragen gezielt auf. Im Fokus stehen OGH-Judikatur, Sicherstellungen bei Bauverträgen, Pauschalpreis und Aufmaß, Gewährleistungskostenfallen sowie Neuerungen im Vergaberecht, von der Novelle 2026 bis zu nachhaltiger Beschaffung und Cybersicherheit.Kursüberblick
Baurechtliche Entscheidungen und neue gesetzliche Entwicklungen wirken sich unmittelbar auf Verträge, Abrechnung, Haftung, Sicherheiten und Projektabwicklung aus. Gerade bei Bauvorhaben können scheinbar einzelne Rechtsfragen erhebliche wirtschaftliche Folgen haben, etwa bei Gewährleistung, Schadenersatz, Zahlungsansprüchen, Nachbarrecht oder der Auslegung vertraglicher Sicherheiten.Die ARS Akademie bietet mit der Tagung Baurecht 2026 ein kompaktes Update zu jenen Themen, die Baujurist*innen, Auftraggeber, Auftragnehmer, Planer*innen und Bauverantwortliche aktuell besonders beschäftigen. Behandelt werden neueste Entscheidungen des OGH mit Baurechtsbezug und deren praktische Auswirkungen auf Gewährleistung, Haftung, Abrechnung, Zahlung und Sicherheiten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vorleistungspflicht und Sicherstellung bei Bauverträgen. Dabei werden Sicherstellung nach § 1170b ABGB, Sicherstellung nach ÖNORM B 2110, vertragliche Sicherstellungen und Sicherstellungsmittel wie Bankgarantien praxisnah eingeordnet. Auch die Abgrenzung zwischen Pauschale und Aufmaß wird behandelt: echte und unechte Pauschale, Mengen- und Vollständigkeitsgarantien sowie der richtige Umgang mit Leistungsabweichungen bei Pauschalpreisverträgen.
Zusätzlich widmet sich die Tagung typischen Gewährleistungskostenfallen und aktuellen Entwicklungen im Vergaberecht. Die Vergaberechtsnovelle 2026, nachhaltige Beschaffung, Informationsfreiheitsgesetz, NIS-2-Richtlinie, Lieferkettensicherheit und die Evaluierung europäischer Vergaberichtlinien werden mit Blick auf die Baupraxis beleuchtet. So gewinnen Sie Sicherheit, aktuelle baurechtliche Entwicklungen richtig einzuordnen, Risiken frühzeitig zu erkennen und Verträge sowie Verfahren rechtlich fundierter zu gestalten.
Kursinhalte
Welche aktuellen Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs (OGH) sind relevant?- Gewährleistung, Schadenersatz und Haftung beurteilen
- Abrechnung, Zahlung und Sicherheiten anwenden
- Nachbarrecht anhand aktueller Entscheidungen beurteilen
- Weitere aktuelle Themen mit Baurechtsbezug einordnen
- Vorleistungspflicht des Auftragnehmers beurteilen
- Sicherstellung nach § 1170b Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB) anwenden
- Sicherstellung nach ÖNORM B 2110 vereinbaren
- Vertragliche Sicherstellungen gestalten
- Bankgarantien als Sicherstellungsmittel einsetzen
- Abrechnungsarten rechtssicher anwenden
- Echte und unechte Pauschale unterscheiden
- Mengen- und Vollständigkeitsgarantie beurteilen
- Leistungsabweichungen bei Pauschalpreisverträgen behandeln
- Pauschalpreisverträge rechtssicher abschließen
- Gewährleistungsrisiken bereits vor Baubeginn minimieren
- Ungewollte Gewährleistungsversprechen in der Werbe- und Akquisephase vermeiden
- Ausschreibungsunterlagen sinnvoll sichten, um spätere Mängelansprüche abzuwehren
- Begleitschreiben als Schutzschild gegen Mängelhaftung formulieren
- Gewährleistungsrelevante Zugeständnisse in Vertragsverhandlungen reduzieren
- Vergaberechtsnovelle 2026 kennen
- Nachhaltige Beschaffung nach SFBG berücksichtigen
- Informationsfreiheitsgesetz anwenden
- NIS-2-Richtlinie und Lieferkette beurteilen
- Europäische Vergaberichtlinien evaluieren
Zielgruppe
- Rechtsabteilungen in Bauunternehmen
- Rechtsabteilungen von gemeinnützigen Bauvereinigungen
- Rechtsanwält*innen (Spezialrichtung: Bau und Immobilien)
- Ausführende im Bauhaupt- und -nebengewerbe
- Bauträger, Architekt*innen, Planer*innen, Projektentwickler*innen
- Baumeister*innen, Bauherrn
- Bauüberwachende, Bausachverständige
- Behördliche Bauabteilungen
- Bau- und Ziviltechniker*innen
